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Druck-Wiki
Was ist eigentlich…?

Wieso, weshalb, warum? In unserem Druckwiki finden Sie viele wichtige Begriffe rund ums Thema Drucken, Design und Papier erklärt.

So geht’s

Ein klick auf den Buchstaben genügt und Sie gelangen zum entsprechenden Lexikonabschnitt. Und wenn Sie den gesuchten Begriff hier nicht finden: Rufen Sie uns einfach an. Wir sind gerne für Sie da.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern und viele lehrreiche Erkenntnisse!

 

Wasserzeichen

„Echte Wasserzeichen“ waren ursprünglich in das Papier eingearbeitete Bildmarken, mit denen die Papiermühlen ab dem Mittelalter ihre Produkte kennzeichneten. So wurde auf der Schöpfform mit Hilfe eines Drahtes ein Symbol oder ein Buchstabe angebracht. Die Faserschicht des Papiers ist an dieser Stelle dünner. Hält man das Papier gegen das Licht, wird das Symbol sichtbar.
Dieses Prinzip wird auch heute noch angewandt, die Manipulationen finden im Sieb der Papiermaschine statt. Papiere mit echten Wasserzeichen sind meist von hoher Qualität und besonders edel. Am augenfälligsten ist die Verwendung von Wasserzeichen im Papier von Banknoten.
Heutzutage findet man sehr häufig „digitale“ bzw. „gedruckte Wasserzeichen“ Moderne Text- oder Grafikprogramme ermöglichen, ein sogenanntes Wasserzeichen als Seitenhintergrund hinter den Text zu positionieren. Diese Elemente werden dann in einem sehr hellen Farbton mitgedruckt. Meist handelt es sich um Logos, oder um individuelle Design- und Schmuckelemente. Es können jedoch auf diese Art und Weise auch Dokumente mit Hinweisen wie „Entwurf“ oder „Vertraulich“ gekennzeichnet werden. Der Vorteil ist, dass Text und Hintergrund nicht mehr voneinander getrennt werden können.

Weiterverarbeitung

Umfasst alle Verarbeitungsschritte von Printprodukten nach dem eigentlichen Druckvorgang. Je nachdem, wie das Endprodukt aussehen soll, werden die einzelnen Druckbogen geschnitten, gefalzt, gerillt, genutet, geheftet, geklebt oder gebunden. Zur Weiterverarbeitung zählen jedoch auch Vorgänge wie die Laminierung mit Spezialfolien, die Veredelung mit diversen Lacken oder das Stanzen und Prägen.

Wickelfalz

Falzart, bei der jeder Bruch in dieselbe Richtung wie der vorherige erfolgt. Der beim ersten Bruch entstandene Falzabschnitt wird von den nachfolgenden Falzungen eingewickelt.

Widerdruck

Siehe Schön- und Widerdruck.

Wire-O-Bindung

Neben der Rückendrahtheftung und der Klebebindung ist die Spiralbindung oder Drahtkammbindung - wie die Wire-O-Bindung auch oft genannt wird -  eine der beliebtesten Bindearten für Druckprodukte. Der Vorteil ist, dass sich die Seiten bequem umschlagen lassen bzw. die Produkte offen sehr schön plan liegen. Diese Bindeart wird deshalb häufig genutzt für Wandkalender, Tischkalender oder Notizbücher. Weiterer Vorteil: Es können unterschiedliche Materialien, wie zum Beispiel Produktmuster zu einem Buch zusammengebunden werden.

Zeitungsformat

Das Zeitungsformat beschreibt die Größe einer Zeitung im nicht aufgeschlagenen Zustand und wird als Breite x Höhe in Millimetern angegeben. Die gängigsten Formate sind das Berliner Format, das Rheinische Format, das Nordische Format und das Tabloid Format. Festgelegt wurden diese Formate 1973 durch die DIN 16604 um „die Zusammenarbeit zwischen der werbungtreibenden Wirtschaft sowie den Zeitungsverlagen und Druckereien beim Schalten von Anzeigen erleichtern und zu einem einheitlichen Sprachgebrauch bezüglich der Abmessungen führen“. Zu beachten gilt, dass sich die angegebenen Maße der Zeitung immer auf das geschlossene Format, also einmal zur Hälfte gefaltet, beziehen. Beispielsweise ist eine Zeitung, die im Rheinischen Format erscheint und mit den Maßen 350mm x 510mm (Einzelseite) angegeben wird, aufgeklappt 700mm x 510mm (Doppelseite) groß. Produziert und Ausgeliefert werden Zeitungen nochmal zur Mitte hin gefaltet, was dann dem so genannten Lieferformat entspricht. Das Lieferformat für das Rheinische Format hat die Größe 350mm x 255mm.

Zick-Zack-Falz

Siehe Leporello-Falz.


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