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Druck-Wiki
Was ist eigentlich…?

Wieso, weshalb, warum? In unserem Druckwiki finden Sie viele wichtige Begriffe rund ums Thema Drucken, Design und Papier erklärt.

So geht’s

Ein klick auf den Buchstaben genügt und Sie gelangen zum entsprechenden Lexikonabschnitt. Und wenn Sie den gesuchten Begriff hier nicht finden: Rufen Sie uns einfach an. Wir sind gerne für Sie da.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern und viele lehrreiche Erkenntnisse!

 

Tabloid

Das Tabloid-Format entspricht den Maßen einer halben Zeitungsseite und wird deshalb auch als Halbformat oder Half-Broadsheet bezeichnet. Seinen Ursprung hat dieses Format eher in der Boulevard-Presse. Mittlerweile wird es aber auch in anderen Bereichen genutzt, da es durch seine geringere Größe in U-Bahnen, Bussen und am Frühstückstisch einfacher zu handhaben ist.

Thermofixierung

Ist ein Veredelungsverfahren für Stoffe und Textilien aus Chemiefasern. Mit einer Wärmebehandlung, bei der das Material leicht einschrumpft, wird der bestehende Zustand so fixiert, dass spätere, unerwünschte Dimensionsänderungen verhindert werden können.

Tonwertzunahme

Materialbedingt verbreitert sich ein Rasterpunkt während des Druckvorganges. Im Zuge einer standardisierten Prozesskette wird dieser Tonwertzuwachs bereits in der Vorstufe berücksichtigt. Eine zu hohe oder zu niedrige Tonwertzunahme verfälscht das Druckergebnis.

towel-in

Sonderwerbeform für Ganzformat: Das towel-in ist eine Zeitungsseite, die mittig längs gefaltet und in die Zeitung eingelegt wird und könnte auch als „Zeitung in der Zeitung“ bezeichnet werden. Besonders gut eignet sich diese Werbeform zum Beispiel für Messepläne oder Terminübersichten, da der Leser diesen Teil einfach herausnehmen und aufbewahren kann.

Transparenz

Durchsichtigkeit eines Papiers.

Transportbänder

Wie der Name schon sagt, sind Transportbänder (meist aus Gummi) dazu da, ein Druckprodukt wie eine Zeitung in der Druckmaschine oder bei der Weiterverarbeitung festzuhalten und weiter zu transportieren.

Typografie

Die Kunst der Gestaltung von Druckprodukten oder elektronischen Medien, z. B. Webseiten, mit großem Textanteil nach ästhetischen Gesichtspunkten. Durch Beachtung typografischer Regeln kann die Lesefreundlichkeit bei Büchern oder Zeitungen stark beeinflusst werden. Typografische Elemente sind neben Schrift, Bild, Linie, Fläche und Farbe auch Format, Satzspiegel und Flächenaufteilung. Die typografische Gestaltung ist eine kreative Tätigkeit, die sich auch nach der Zielgruppe und deren Geschmack richten muss.

Überdrucken

Ist eine Technik die angewandt wird, um beim Drucken von schwarzen Elementen (Text, Fläche, Linie), die an farbige Flächen angrenzen, weiße Zwischenräume (Blitzer) zu vermeiden. Infolge von kleinsten Ungenauigkeiten beim Drucken können geringfügige Verschiebungen zum Sichtbarwerden des Papierweißes zwischen der Fläche führen.

Überfüllen

Ist eine Technik die angewandt wird, um zwei direkt aneinander grenzende Farbflächen geringfügig überlappen zu lassen. Dies ist notwendig, da infolge von Ungenauigkeiten beim Druck geringfügige Verschiebungen der beiden Farbflächen möglich sind, was ohne Überlappung zu weißen Zwischenräumen (Blitzer) führen könnte.  Wird zum Beispiel eine gelbe Schrift auf einer blauen Fläche gedruckt, muss die blaue Farbe unter der Schrift entfernt werden, da sich das Blau und das Gelb zu Grün mischen würden. Um nun Blitzer an den Rändern von Fläche und Schrift zu vermeiden, wird grundsätzlich die hellere Farbe minimal vergrößert. Diesen Vorgang der Vergrößerung bezeichnet man als Überfüllen.

Umweltschutz

Ist im Printsektor ein Thema mit vielen Aspekten. Denn Druckereien verbrauchen große Mengen an Rohstoffen. Es ist nicht immer einfach, ökologische und ökonomische Grundsätze zu vereinbaren. Xposeprint legt sehr großen Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen, die Vermeidung von Schadstoffen und die Optimierung der Produktionsprozesse. Neben dem Einsatz modernster Maschinen setzen wir auf Recycling, Rückführung und Rückgewinnung von Abfallstoffen bzw. Abwärme. Zudem verwenden wir mineralölfreie Farben und verzichten beim Druck auf Alkoholzusätze. Um die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern zu fördern, drucken wir ausschließlich auf FSC-Papier (FSC = Forest Stewardship Council). Produkte mit FSC-Label stehen für die Nutzung der Wälder gemäß sozialer, ökonomischer und ökologischer Bedürfnisse (siehe auch Green Printing und Klimaneutraler Druck).

Ungestrichenes Papier

Unveredeltes Papier ohne Bindemittelauftrag („Strich“).

UV-Lacke

Werden zur Druckveredelung eingesetzt, wenn höchste Glanz- und Matteffekte, bei gleichzeitig sehr guter Scheuerfestigkeit erzielt werden sollen. Die im Offsetdruck erreichbaren sehr guten Effekte können im Siebdruck aufgrund der höheren Schichtdicken weiter gesteigert werden. Beide Verfahren ermöglichen Vollflächen, Spot- und Kombinations- sowie Effektlackierungen. Die Effektbandbreite reicht von stumpfmatt bis hochglänzend, von glatt und samtig bis körnig und rau. Darüber hinaus gibt es Effekte wie z.B. duftend, glitzernd usw. UV-Lacke enthalten kein Lösemittel, sondern trocknen innerhalb von Sekundenbruchteilen durch Verkettung der Moleküle unter UV-Licht. UV-Lack ist theoretisch sofort weiterverarbeitbar.

Versalien (auch Majuskeln)

Sind die Großbuchstaben einer Schrift. Kleinbuchstaben werden als Gemeine bezeichnet.

Versandtaschen-Formate

Siehe Formate (Kuvert- und Versandtaschen).

Volltonfarben oder Schmuckfarben

Volltonfarben werden mit vorgemischten Druckfarben gedruckt. Im Gegensatz dazu stehen die Prozessfarben bei denen die verschiedenen Farbtöne erst beim Drucken aus den Farben Cyan, Magenta und Yellow (Gelb) erzeugt werden. Volltonfarben werden eingesetzt, wenn zum Beispiel bei Logos oder anderen Grafikobjekten präzise Farbübereinstimmung sichergestellt werden muss. Bekannte Volltonfarbenhersteller sind Pantone und HKS.

Vorprodukt

Vorab gedruckter und produzierter Teil einer Zeitung, der später in die Zeitung eingelegt wird. Wird auch als Redaktionsbeilage bezeichnet.

Vorsatz

Ist ein gefalztes besonders hochwertiges, widerstandsfähiges Papier, das Buchblock und Buchdecke miteinander verbindet. Der Falz des Vorsatzes wirkt dabei wie ein Scharnier. Vor den ersten und hinter den letzen Textbogen des Buchblockes wird jeweils das innere Blatt des Vorsatzes über einen schmalen Klebestreifen am Bund, den sogenannten Bundsteg angeklebt.

Vor- bzw. Nachfalz

Wird auch als Greifrand bezeichnet. Eine Zeitung wird asymmetrisch gefalzt, sodass der vordere bzw. der hintere Teil ca. 10 mm gegenüber dem hinteren bzw. vorderen Teil vorsteht. Diese Vor- bzw. Nachfalz wird benötigt, damit die Zeitung zu einem späteren Zeitpunkt maschinell wieder geöffnet werden kann, beispielsweise um Beilagen einzulegen.


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