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Druck-Wiki
Was ist eigentlich…?

Wieso, weshalb, warum? In unserem Druckwiki finden Sie viele wichtige Begriffe rund ums Thema Drucken, Design und Papier erklärt.

So geht’s

Ein klick auf den Buchstaben genügt und Sie gelangen zum entsprechenden Lexikonabschnitt. Und wenn Sie den gesuchten Begriff hier nicht finden: Rufen Sie uns einfach an. Wir sind gerne für Sie da.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern und viele lehrreiche Erkenntnisse!

 

Kalander

Werden in erster Linie zur Erzielung eines höheren Glanzes bei Papieren genutzt. Kalander in der Papiermaschine haben bis zu 20 Walzen. In Verbindung mit hohem Druck wird ein erhöhter Glättgrad erzielt.

Klimaneutraler Druck

Freiwilliger Ausgleich der Emissionen, die beim Drucken entstehen. Klimaneutral bedeutet in diesem Fall, dass die beim Druck eines Produkts entstandenen Emissionen an anderer Stelle wieder ausgeglichen werden. Der Kunde, der ein solches Zertifikat erwirbt, zeigt damit, dass er aktiven Klimaschutz betreibt. In einem ersten Schritt werden die CO2-Emissionen, die bei dem jeweiligen Druckauftrag anfallen, genau ermittelt. Die Kunden können dann Zertifikate aus Projekten erwerben, die diese Emissionen kompensieren, wie z.B. Wiederaufforstungsprogramme. Über eine Ident.-Nr. zum jeweiligen Druckauftrag kann der Kunde genaue Informationen über das Projekt abrufen. CO2-Rechner setzen eine genaue Analyse der Druckerei und des gesamten Produktionsprozesses voraus. Diese Zertifizierungen werden von verschiedenen Organisationen angeboten, zum Beispiel von den Druck- und Medienverbänden und von Umweltorganisationen wie NatureOffice, FirstClimate oder PrimaKlima (siehe auch Green Printing und Klimaneutraler Druck).

Komplementärfarbe

Ist die im Farbkreis einer Primärfarbe gegenüberliegende Sekundärfarbe. Bei additiver Mischung ergänzen sich komplementäre Farben zu Weiß. Bei subtraktiver Mischung ergänzen sie sich zu Schwarz. Im sechsteiligen Farbkreis ergeben sich somit folgende Komplementärfarbenpaare: Magenta – Grün; Cyan – Rot; Gelb – Blau.

Weitere Informationen zur harmonischen Kombination von Farben finden Sie auf unserem Blog.

Kreuzbruch oder Kreuzfalz

Ist eine Falzart, bei der der zweite Falz in rechten Winkel zum ersten Falzbruch erfolgt. Öffnet man den Bogen nach dem Falzen, erkennt man ein Kreuz. Der Kreuzbruch ist eine klassische Falzvariante.

Kuvert- und Versandtaschen

Siehe Formate (Kuvert- und Versandtaschen)

Lackierung

Veredelung eines Druckprodukts, bei der eine sehr dünne Schicht Lack (Druck-, UV- oder Dispersionslack) partiell oder flächendeckend aufgetragen wird. Heute werden in der graphischen Industrie verschiedenste Lacke zur Erzielung von Effekten verwendet. Meist geht es um Scheuerschutz, um die Verbesserung der optischen Eigenschaften durch Matt- und Glanzeffekte oder um Kombinationen. Hierfür stehen Dispersions-, UV- und Öldrucklacke (auch Drucklack genannt) zur Verfügung. Darüber hinaus existieren für besondere Effekte Metallic- und Duftlacke. 

Weitere Informationen zur Verdelung mit Lacken finden Sie auf unserem Blog.

Laminieren

Veredelungsart für Drucksachen zum Schutz vor Verschmutzung oder zur Versteifung; Überziehen von Papier und Karton mittels Folien in einer speziellen Laminiermaschine.

Leporellofalz oder Zick-Zack-Falz

Falzart, bei der zwei oder mehrere Teile des Falzbogens ziehharmonikaartig in wechselnden Richtungen gefalzt werden. Der Leporellofalz, ist eine Falzart, die oft bei Großauflagen für Landkarten und bei Prospekten verwendet wird.  Der Begriff hat seinen Ursprung in der Oper „Don Giovanni“. Leporello, der Diener Don Giovannis, führte ein Faltbuch, in dem die Geliebten Don Giovannis aufgeführt waren.

Lieferformat

Eine Zeitung wird immer im Lieferformat produziert und ausgeliefert (auch Verteil- oder Verkaufsformat). Die Zeitung wird dazu einmal in der Mitte gefalzt und ist nur noch halb so groß wie eine ganze Seite. Bei einer Zeitung im Rheinischen Format (350mm x 510mm) entspricht das Lieferformat einer Größe von 350mm x 255mm.

Linienstärken

Die empfohlene Linienstärke ist abhängig von Linien- und Hintergrundfarbe. Grundsätzlich gilt: Helle Linien auf dunklem Hintergrund (negativen Linien) sollten dicker sein als dunkle Linien auf hellem Hintergrund (positive Linien empfiehlt sich eine Mindeststärke von 0,5 pt (0,18 mm), positive Linien sollten 0,25 pt (0,09 mm) oder stärker sein. Diese Richtwerte sollten auch beim Verkleinern von Grafiken beachtet werden. Ausführliche Informationen finden Sie in unseren Datenanforderungen.

Lithografie (auch Steindruck)

Gehört zu den Flachdruckverfahren. Das zu druckende Bild wird mit einer speziellen Tinte (Fetttusche) auf die absolut glatte Oberfläche eines Solnhofener Kalksteins (Druckform) gezeichnet. Der fertige Stein wird befeuchtet, wodurch die nicht druckenden Stellen beim anschließenden Einfärben keine Farbe annehmen. Die druckenden und nicht druckenden Stellen liegen auf einer Ebene. Dieses ist möglich, weil sich Wasser und (fetthaltige) Farbe nicht mischen lassen und einander abstoßen. Gedruckt wird mit Hand- oder Schnellpressen.
Die Lithografie wurde um 1796 von Alois Senefelder erfunden und ist der Grundstein für den Offsetdruck. Hier kommen zwar keine Steinplatten, sondern Aluminiumplatten zur Anwendung, das Prinzip ist jedoch das gleiche. Angewandt wird die Lithografie heute ausschließlich für künstlerische Arbeiten.

lonely-page

Sonderwerbeform für Ganzformat: Eine einzelne Seite wird zwischen oder hinter Zeitungsbüchern eingelegt.


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