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Druck-Wiki
Was ist eigentlich…?

Wieso, weshalb, warum? In unserem Druckwiki finden Sie viele wichtige Begriffe rund ums Thema Drucken, Design und Papier erklärt.

So geht’s

Ein klick auf den Buchstaben genügt und Sie gelangen zum entsprechenden Lexikonabschnitt. Und wenn Sie den gesuchten Begriff hier nicht finden: Rufen Sie uns einfach an. Wir sind gerne für Sie da.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern und viele lehrreiche Erkenntnisse!

 

Gemeine

siehe Versalien.

Gestrichenes Papier

Auch Kunst- oder Bilderdruckpapier genannt, ist ein Papier, bei dem die Oberfläche mit einem Bindemittelauftrag, dem „Strich“ veredelt ist. Das Papier bekommt so eine geschlossenere und glattere Oberfläche. Dadurch kann beim Druck eine hohe Detailwiedergabe und bessere Qualität erreicht werden. Der Strich kann matt oder glänzend, ein- oder beidseitig sein. Grundsätzlich sind alle Papiere nach dem Strich zunächst matt. Um ein glänzendes Papier zu bekommen, lässt man es zusätzlich durch den „Kalander” laufen, der das Papier durch Druck von zwei Walzen glättet. Es wird zwischen matt gestrichenen Papieren, halbmatt gestrichenen Papieren, glänzenden Papieren und gussgestrichenen Papieren unterschieden. Weitere Informationen zu gestrichenem Papier finden Sie in unserem Blogartikel über Bilderdruckpapier.

Grafische Rahmen oder Outlines

Schmuckrahmen und Linien um Textblöcke, Grafiken oder Bilder. Sie sollten einen Mindestabstand von 4 mm vom Rand des Datenformates aufweisen.

Grammatur

siehe Flächengewicht.

Green Printing

Umfassender Oberbegriff für umweltbewusstes Drucken und für verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Dabei stehen Nachhaltigkeit und ein ganzheitlicher Ansatz im Mittelpunkt. Dieser Ansatz berücksichtigt neben dem gesamten Herstellungsprozess mit Verbrauchsmaterialien, Produktion und Entsorgung auch Aspekte des Gebäudemanagements – wie z.B. Energiesparmaßnahmen oder Wärmedämmung – sowie die gesamte Transportlogistik für Güter und Mitarbeiter (Siehe auch Umweltschutz und Klimaneutraler Druck).

half-cover

Sonderwerbeform für Ganzformat: Ein Mantel, der um die erste und letzte Seite eines Zeitungsbuches gelegt wird. Die Titelseite wird vertikal bis zur Hälfte umschlossen, die Rückseite komplett. Angebotswerbung ebenso wie Imagewerbung oder andere Anzeigen können so maximal prominent in der Zeitung platziert werden.

Handzettel

siehe Flyer

Hardcover

Im Printsektor werden Bücher mit festem Einband als Hardcover oder als Pappband bezeichnet. Der Buchblock wird über den Vorsatz mit einem festen Einband - der Decke – verbunden. Es kann einen Schutzumschlag erhalten.

Heatset

Das Heatset-Druckverfahren wird beim Rollenoffsetdruck eingesetzt. Der Name dieses Druckverfahrens bezieht sich auf die Technik, mit der die Farben getrocknet werden. Im Gegensatz zum Coldset-Druckverfahren wird beim Heatset die Farbe durch Hitze in einem speziellen Heißluft-Trockner bei Temperaturen von 120 bis 240 Grad Celsius getrocknet. Durch das plötzliche Abkühlen nach der Trocknung wird die Druckfarbe fest und erhält so den, für Heatset-Druckprodukte typischen, Glanz. Da die Heatset-Farben auf wenig saugfähigen, gestrichenen Papieren angewendet werden, ist diese Art der Trocknung notwendig, um ein Verschmieren der Farben in der Weiterverarbeitung zu verhindern.

Heißfolienprägung

Drucktechnische Aufwertung eines Printprodukts in der Weiterverarbeitung. Durch Druck und Hitze wird die Beschichtung, zum Beispiel Metallic-Farbe,  aus der Folie gelöst und auf das Druckprodukt gepresst.

HKS-Farben

Der HKS-Farbfächer beinhaltet 120 Volltonfarben  mit insgesamt 3520 Farbtönen für Kunstdruck- und Naturpapiere. Sinn und Zweck ist die vorhersagbare Wiederholbarkeit bestimmter Farbnuancen. Ein HKS-Farbton kann z. B. im Offsetdruck durch Verwendung einer – industriell vorgemischten oder vom Drucker angemischten – Sonderfarbe wiedergegeben oder (annähernd) durch vorgegebene Mischungsverhältnisse der Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz erzielt werden. Es gibt verschiedene HKS-Farbfächer, die der jeweiligen Farbwiedergabe des bedruckten Papiers gerecht werden: HKS E (Endlospapier), HKS K (Kunstdruckpapier), HKS N (Naturpapier), HKS Z (Zeitungspapier).

High-Quality-Package (HQP)

High-Quality-Package (HQP) ist ein Verfahren, bei dem durch Prozessoptimierung und den Einsatz hochwertiger Papiere ein Zeitungsprodukt in High-End-Druckqualität produziert werden kann. Dieses Verfahren wird exklusiv von xposeprint.de in Kooperation mit seinem Partner im Rollenoffsetdruck angeboten. Bei diesem Verfahren kommt ein 60er Hybridraster zum Einsatz. HQP-Produkte heben sich durch eine außergewöhnliche Detailschärfe, eine brillante Farbwiedergabe und eine wertige Haptik deutlich vom Qualitätslevel des gewöhnlichen Zeitungsdrucks ab. Eine starke Kontrast- und Farbraumwiedergabe sorgt für erhöhte Aufmerksamkeit beim Leser. Produziert wird ebenso wie bei herkömmlichen Zeitungen in einer Coldset-Zeitungsdruckmaschine. Durch eine optimierte Prozesskette können die HQP-Produkte trotzdem mit der Qualität von Heatset-Druckprodukten mithalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserem Blogartikel über HQP.

siehe auch: Hybridraster, Coldset, Heatset

Hybridlack

Diese Art der Veredelung wird meist zur Erzielung von detailreichen Matt-Glanz-Kontrasten eingesetzt. Das Verfahren beruht auf den unterschiedlichen Eigenschaften von Öldruck- und UV-Lacken; es ist relativ kostengünstig und zeitsparend.
Über das Lack-Farbwerk der Druckmaschine wird ein spezieller Öldrucklack aufgetragen. Die Teile, die später hochglänzend erscheinen sollen, werden ausgespart. Über das gesamte Druckprodukt wird Nass in Nass vollflächig ein UV-Lack aufgetragen. Auf den mit Öldrucklack versehenen Partien ergibt sich eine matt wirkende, strukturierte Oberfläche. Die Oberfläche der ausgesparten Partien wird durch den UV-Lack glatt und hochglänzend. Dieser Matt-Glanz-Kontrasteffekt ist äußerst wirkungsvoll.

Hybridraster

Beim Einsatz des Hybridrasters wird von der jeweiligen Anforderung sowie den Tonwerten abhängig gemacht, ob das frequenzmodulierte (FM) oder das amplitudenmodulierte (AM) Raster angewendet wird. Das Hybridraster verbindet die Stärken des AM-Rasters mit denen des FM-Rasters und reduziert deren Schwächen. Im Mitteltonbereich wird das konventionelle Raster (AM-Raster) eingesetzt. Dadurch sind Korrekturen und die Druckplattenherstellung einfacher zu handhaben. In den Tiefen und Lichtern wandelt sich das Raster fließend zu einem frequenzmodulierten Raster. So können mit dem FM-Raster helle und dunkle Bildbereiche glatter und mit einem harmonischen Farbverlauf dargestellt werden.

Das Hybridrasterverfahren wird auch für den HQP-Zeitungsdruck eingesetzt. HQP steht für High-Quality-Package . Hier wird ein 60er Raster verwendet, wodurch in Verbindung mit einem 90g ungestrichenen holzfreiem Naturpapier "hochweiß" eine deutlich höhere Druckqualität erreicht werden kann. Üblich für den Zeitungsdruck ist normalerweise lediglich ein 40er Raster. Bei den Rollenprodukten bei xposeprint werden bereits bei der Standard-Ausführung 48er Raster für eine bessere Qualität verwendet. Mit dem 60er Raster hat der HQP-Zeitungsdruck bereits das Niveau eines Rasters für Bilderdruckpapier erreicht (60 bis 80). Lediglich bei Kunstdruckpapieren werden Rasterweiten von 70 bis 100 verwendet. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserem Blogartikel über HQP.

siehe auch: Raster, Amplitudenmoduliertes Raster, Frequenzmoduliertes Raster, High-Quality-Package (HQP)

ICC-Profile

ICC steht für International Color Consortium, ein Zusammenschluss von mehreren Firmen, die einen Standard für die Erstellung von Profilen für das Farbmanagement definiert haben. Nach diesem Standard werden ICC-Farbprofile, so genannte Farbmanagementprofile erstellt. Ausführliche Informationen zum Thema ICC-Profile finden Sie hier.

Imageprospekt

Siehe Prospekt

Infoblatt

siehe Flyer

Ink Jet-Verfahren (auch Tintenstrahldruck)

Hier wird Tinte aus winzigen Düsen auf den Bedruckstoff gespritzt. Die Düsensysteme können entweder aus fest installierten, seitenbreiten Einheiten (sog. Arrays) bestehen, oder aus axial beweglichen Düsenköpfen.

Interpolieren

Darunter versteht man die näherungsweise Bestimmung von Werten zwischen zwei bekannten Werten, z.B. die Zuweisung einer Zwischenfarbe zu einem Pixel auf der Grundlage der Farben der umgebenden Pixel. Dadurch wird praktisch die Auflösung erhöht, aber qualitativ erfolgen Abstriche hinsichtlich der Bildschärfe (Unschärfen). Interpolieren wird nur bei Pixelbildern angewandt.


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