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Druck-Wiki
Was ist eigentlich…?

Wieso, weshalb, warum? In unserem Druckwiki finden Sie viele wichtige Begriffe rund ums Thema Drucken, Design und Papier erklärt.

So geht’s

Ein klick auf den Buchstaben genügt und Sie gelangen zum entsprechenden Lexikonabschnitt. Und wenn Sie den gesuchten Begriff hier nicht finden: Rufen Sie uns einfach an. Wir sind gerne für Sie da.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern und viele lehrreiche Erkenntnisse!

 

Cellophanieren

Veredelung einer Drucksache mit einem Überzug aus Folie. Dadurch wird das Papier schmutz- und wasserabweisend.

CIE Lab

CIE Lab ist ein geräteunabhängiger Farbraum. Dieser, 1976 von der CIE (Commission Internationale de l´Eclairage) festgelegte Farbraum, beschreibt das komplette sichtbare Farbspektrum, wie es das menschliche Auge wahrnimmt.

Chlorfrei

Bedeutet, dass ein Papier unter Verwendung der TCF-Methode (Totally Chlorine Free), d.h. ohne Zusatz von Chlor gebleicht wurde.

Chromo-Papier

Bezeichnung für Papier- oder Kartonsorten, die einseitig gestrichen sind.

Chromo-Sulfatkarton

Einseitig gestrichener Karton mit hohem Weißanteil und sehr guten Eigenschaften beim Falzen. Weitere Informationen zu dieser Papiersorte erhalten Sie in unserem Blog.

Chromokarton

Mehrlagiger Karton. Die oberste Lage besteht aus holzfreiem Altpapierstoff oder Zellstoff und ist gestrichen.

Chrompapier Silber

Die Vorderseite ist silberfarben, die Rückseite weiß.

Chromolux

Papier mit extremer Oberflächenglätte, hoher Steifigkeit und Volumen; ermöglicht Bildwiedergabe in Fotoqualität.

CMYK-Farbraum

CMYK ist die Kurzbezeichnung für die im Vierfarbdruck verwendeten Grundfarben Cyan (C), Magenta (M), Gelb (Yellow = Y) und Schwarz (Key Colour = K).
Alle anderen Farben des Vierfarbdrucks ergeben sich aus der Mischung dieser Grundfarben. In Form von Rasterpunkten, die in ihrer Größe variieren, können die Grundfarben nebeneinander gedruckt werden. Da das Auge die kleinen Punkte nicht einzeln erfassen kann, findet eine Mischung der Farben statt. Der Anteil der vier Grundfarben an einer bestimmten Stelle wird in Prozent angegeben; zum Beispiel C:100%; M: 20%; Y: 70%; K: 60% ergibt ein dunkles Grün.
Bilder liegen häufig im RGB-Farbraum vor. Für die Umwandlung vom RGB- in den CMYK-Farbraum ist zu beachten: der CMYK-Farbraum ist kleiner und kann deshalb nicht die gleichen Farbumfänge darstellen, z.B. bei Orange-, Grün- und leuchtenden Blautönen.

Coldset

Das Coldset-Druckverfahren findet beim Zeitungsdruck Anwendung. Hier ist keine zusätzliche Trocknung, wie beim Heatset, durch Hitze nötig. Da für den Druck saugfähige Papiere verwendet werden, findet die Trocknung ausschließlich durch Wegschlagen statt. Darunter versteht man, dass die flüssigen Bestandteile der Coldset-Farbe von den Poren des Papieres aufgenommen werden. Aufgrund des niedrigeren Energieverbrauchs ist das Coldset-Druckverfahren zudem ausgesprochen umweltfreundlich.

Computer-to-Plate, oder CtP

Ein Verfahren zur direkten Bebilderung von Druckplatten aus dem Datensatz heraus. Hierfür sind spezielle Plattenbelichter notwendig. Gegenüber der herkömmlichen Methode der Filmmontage oder dem Computer-to-Film erspart CtP eine Reihe von Arbeitsschritten und vermeidet Fehlerquellen.

Cross Media

Mehrfache Nutzung von Druckdaten für verschiedene Medien. Die digitalen Daten können zum Beispiel für die Erzeugung von Druckprodukten und Webseiten, aber auch für die Erzeugung von CD-ROM-Inhalten genutzt werden.

Deckweiß

Normalerweise werden beim Farb-Offsetdruck auf weißem Papier die Partien ausgespart, die weiß erscheinen sollen. Das Drucken von Deckweiß auf farbigen Untergründen und auf Transparent- oder Metallicfolien ist in der Regel ein Spezialgebiet des Siebdrucks.
Inzwischen ist es jedoch auch im UV-Offsetdruck durchaus üblich, Schriften oder Elemente auf farbigen Untergründen mit "Deckweiß" als spezieller Sonderfarbe mit hoher Deckkraft zu drucken. Typische Einsatzgebiete für "Deckweiß" sind der Verpackungsdruck oder der Druck von Etiketten und Grußkarten auf alubedampftem Papier.

Digitaldruck

Das direkte Drucken aus digitalen Daten ohne zusätzliche Anfertigung einer festen Druckform. Im Digitaldruck können mit variablen Daten von Druck zu Druck unterschiedliche Seiteninhalte gedruckt werden. Gängige Verfahren sind toner- oder tintenbasierte Drucksysteme. Informationen zur Geschichte des Digitaldrucks finden Sie auf unserem Blog.

DIN-A-Papierformate

In Deutschland übliche Standard Papierformate, deren Größen nach DIN 476 genormt sind. Das größte Format ist DIN-A0; das kleinste ist DIN-A10.

DIN-B-Papierformate

In Deutschland übliche Standard Papierformate, die größer sind als die entsprechenden DIN-A-Formate, da sie für den Druck verwendet werden. Wird nach dem Druck ein bestimmter Rand abgeschnitten, erhält man das DIN-A-Format.

DIN-C-Papierformate

In Deutschland übliche Standard Papierformate, die etwas größer sind als die DIN-A-Formate, da sie für Briefumschläge verwendet werden. Das größte Format ist DIN-C0; das kleinste ist DIN-C8.

Dispersionslack (auch Wasser- oder Acryllack)

Enthält als Lösemittel Wasser. Hauptzweck dieser Lacke ist der Scheuerschutz und die Erzeugung von Glanz- oder Matteffekten. Diese Lacke zeichnen sich aus durch geringe Umweltbelastungen und gute Effekte. Dispersionslack bzw. Wasserlack trocknet durch das Verdunsten des Wassers, ist geruchsfrei und vergilbt nicht. Hat jedoch einen geringeren Glanzwert als UV-Lack.

Doppelseitiges Papier

Hat auf beiden Seiten die gleiche Oberflächenbeschaffenheit.

dpi (dots per inch)

Einheit für die Auflösung von Druckern, Belichtern oder anderen Ausgabegeräten. Sie gibt an, wie viele Punkte (dots) sich auf einem Inch befinden. Je höher dieser Wert ist, desto feiner ist die Auflösung.

Druckformen

Mit ihnen kann wiederholt das darauf befindliche Druckbild wiedergegeben werden. Abgesehen vom Digitaldruck benötigt jedes Druckverfahren spezifische Druckformen. Die Druckform im Offsetdruck wird als Druckplatte bezeichnet; Sie ist meist aus Aluminium. Die Druckformen im Tiefdruck heißen Formzylinder und bestehen aus einem Stahlzylinder. Beim Hochdruck wurden früher Bleilettern verwendet. Heute kommen gravierte oder geätzte Kunststoffplatten (sog. Klischees) zum Einsatz.
Beim Siebdruck besteht die Druckform aus einem Sieb (meist Kunststoffgewebe), das in einen Rahmen gespannt wird. Auf dieses Sieb wird eine Schablone mit dem Druckbild aufgebracht.

Druckmarken
Druckmarken sind Markierungen, Hilfszeichen und Messfelder auf dem Druckbogen wie zum Beispiel Schneidemarken, Passmarken und Farbkontrollstreifen. Sie dienen im Individualdruck dazu, die Qualität des Drucks und der Verarbeitung sicher zu stellen. In der Regel werden sie am Rande eines Dokuments positioniert und am Ende des Verarbeitungsprozesses weggeschnitten.
Schneidemarken oder Beschnittzeichen zeigen die genaue Endgröße des Dokuments und geben an, wie das Dokument aus dem Druckbogen geschnitten werden muss. Falzmarken machen deutlich, an welcher Position ein Druckprodukt gefalzt werden muss. Passmarken oder Passkreuze stellen bei mehrfarbigem Druck sicher, dass die einzelnen Farbauszüge genau aufeinander positioniert werden. Mit Farbkontrollstreifen lässt sich der genaue Auftrag der einzelnen Farben kontrollieren und steuern.

Wichtig für Sie: Ihre gelieferten Druckdaten dürfen keinerlei Druckmarken wie Schnittmarken, Beschnittzugabemarken, Passkreuze, Farbkontrollstreifen oder sonstige Seiteninformationen enthalten. Sie müssen genau in den vorgegebenen Dateiformaten angelegt sein, wie von xposeprint in den jeweiligen Produktbeschreibungen und Datenblättern für den Sammeldruck exakt vordefiniert.


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