a-b
Druck-Wiki
Was ist eigentlich…?

Wieso, weshalb, warum? In unserem Druckwiki finden Sie viele wichtige Begriffe rund ums Thema Drucken, Design und Papier erklärt.

So geht’s

Ein klick auf den Buchstaben genügt und Sie gelangen zum entsprechenden Lexikonabschnitt. Und wenn Sie den gesuchten Begriff hier nicht finden: Rufen Sie uns einfach an. Wir sind gerne für Sie da.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern und viele lehrreiche Erkenntnisse!

 

Affichen-Papier

Begriff kommt von „Affiche“ [franz.] (Werbe-)Anschlag. Spezielles Plakatpapier nach DIN 6730; meist holzhaltig und stark geleimt; weiß, aber zum Teil wegen besserer Opazität mit farbiger Rückseite. Affichen-Papier muss nassfest sein. Das heißt, es muss bedruckt und gefaltet im Wasser eine begrenzte Zeit lagerbar sein, bevor es plakatiert wird.

Alphakanal

Wird verwendet in der Bildbearbeitung bei der Freistellung von Bildern. Im Gegensatz zum Beschneidungspfad ist diese Methode jedoch pixel- und nicht vektor-basiert: Jedes digitale Farbbild enthält je nach verwendetem Farbmodell drei oder vier Farbkanäle, also Rot, Grün und Blau  beim RGB-Modell oder Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz beim CMYK-Modell. Stellt man ein Objekt mit Alphakanälen frei, wird ein eigener Kanal erstellt, der eher der Form des frei zu stellenden Objekts entspricht als der Farbe.
Wichtig für Sie: Druckdaten, die in einem Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop erstellt wurden, benötigt xposeprint als TIF- oder JPG-Datei. Für diese Daten gilt, dass sie auf die Hintergrundebene reduziert werden müssen und keine Alphakanäle oder Freistellungspfade enthalten dürfen. Das gilt auch für Photoshop-Dateien, die in einem Layoutprogramm platziert werden (siehe auch Beschneidungspfad).

Altarfalz (auch Fensterfalz)

Die beiden Außenseiten eines Printprodukts werden wie Klappen zur Bogenmitte gefalzt. Sie können ähnlich wie die Flügel eines Fensters geöffnet werden. Der Name wird auch abgeleitet von Flügelaltären in Kirchen in Form eines Triptychons.

Amplitudenmoduliertes Raster (AM-Raster)

Die Rasterpunkte beim AM-Raster haben immer denselben Abstand zueinander (Rasterweite), variieren aber in der Größe. Die Variation von Farbton und Helligkeit erfolgt also über die Größe des Rasterpunktes (Amplitude). Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Bei einem 60er AM-Raster sind auf einem cm² 60 Punkte im gleichen Abstand zueinander verteilt. Mit zunehmendem Tonwert werden die einzelnen Rasterpunkte großer (die Amplitude wird großer). Die Rasterperiode und damit die Frequenz bleibt konstant. Über das Raster können Tonwerte im Bereich von 0 % bis hin zur Volltonfarbe mit 100 % dargestellt werden. Ein AM-Raster hat eine geringere Detailtreue als ein FM-Raster, dafür ist die Prozesssicherheit bei diesem Verfahren höher und Korrekturen bei nicht optimalen Bilddaten sind möglich. Beim üblichen Zeitungsdruck wird ein AM-Raster mit einer 40er Rasterweite verwendet. Standard-Rollenprodukte bei xposeprint werden zu Qualitätsverbesserung sogar mit einem 48er AM-Raster gedruckt. Weitere Informationen zu verschiedenen Rasterarten finden Sie in unserem Blogartikel über HQP.

siehe auch: Raster, Hybridraster, Frequenzmoduliertes Raster

Anschnitt (auch Beschnitt)

Grenzt unmittelbar an das eigentliche Papierformat an. Eine Druckseite mit Anschnitt ist also um die Breite des Anschnittes größer. Dieser zugegebene Rand ist wegen der Weiterverarbeitung absolut notwendig. Grafische Elemente, Bilder oder flächige Hintergründe, reichen in diesen Bereich hinein und werden nach dem Druck auf das Endformat beschnitten. Mit dem Anschnitt wird sichergestellt, dass ein grafisches Objekt das Blatt bis zur Außenkante füllt und keine „Blitzer“ entstehen.

Auflösung

Anzahl der Bildpunkte auf einer bestimmten Fläche, wird meist in dpi (dots per inch) angegeben.

Ausschießen

Anordnung der einzelnen Seiten eines Druckprodukts auf einem Druckbogen. Das Ausschießschema wird z.B. erstellt, indem man ein Blatt Papier entsprechend falzt und die einzelnen Seiten nummeriert. Breitet man dieses Blatt wieder aus, wird darauf das notwendige Ausschießschema ersichtlich.

Berliner Format

Das Berliner Format ist ein Zeitungsformat und hat eine Größe von 315mm x 470mm. In dieser Größe erscheinen beispielsweise die Badische Zeitung, die taz oder der Kölner Stadtanzeiger.

Beschneidungspfad

Der Beschneidungspfad ist eine vektor-basierte Form, die in Bildbearbeitungsprogrammen wie z.B. Photoshop verwendet wird, um ein Objekt in einem Bild oder einer Grafik  vom Hintergrund zu trennen, also frei zu stellen. So können die einzelnen Ebenen bei der Bildretusche besser bearbeitet werden. Es gibt in den verschiedenen Programmen unterschiedliche Methoden und Werkzeuge, um Beschneidungspfade zu erzeugen.
Wichtig für Sie: Druckdaten, die in einem Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop erstellt wurden, benötigt xposeprint als TIF- oder JPG-Datei. Für diese Daten gilt,  dass sie auf die Hintergrundebene reduziert werden müssen und keine Alpha-Kanäle oder Freistellungspfade enthalten dürfen. Das gilt auch für Photoshop-Dateien, die in einem Layoutprogramm platziert werden (siehe auch Alphakanal).

Beschnitt

siehe Anschnitt

Beschnitt bei Rollenprodukten (Zeitungen)

Typisch für eine klassische Zeitung ist die Punktur am unteren Ende. Um ein Zeitungsprodukt aufzuwerten, kann als Veredelung ein Beschnitt gewählt werden. Die optische Attraktivität einer Zeitung wird durch das Wegschneiden der Punktur sowie durch die dadurch entstehenden glatten Produktkanten erhöht.

Beschnittzugabe (siehe auch Anschnitt)

Nach der Weiterverarbeitung wird das jeweilige Druckprodukt auf sein exaktes Endmaß beschnitten. Sollen Farbbilder oder Farbflächen bis zum Dokumentrand reichen, muss das Bild trotz sehr geringer Verarbeitungstoleranzen etwas größer angelegt werden, damit nach dem Beschnitt keine unschönen weißen „Blitzer“ entstehen. Diese Zugabe am Seitenrand nennt man Beschnittzugabe.

Bilderdruckpapier

siehe gestrichenes Papier

Blindtext

Ist beliebig gedruckter Text, der oft keinen Sinn ergibt. Er wird häufig für einen Layoutentwurf verwendet, um einen optisch ähnlichen Eindruck wie die spätere Drucksache zu erzeugen.

Blocksatz

Satzanordnung, bei der die rechte und die linke Kante des Textes eine gerade Linie bilden. Alle Zeilen sind also gleich lang, jedoch variieren die Zwischenräume zwischen den Wörtern.

Broadsheet

Als Broadsheet (dt.: Breites Blatt) wird das Ganzformat oder auch das Vollformat bezeichnet. Eine Broadsheet-Zeitung bietet als Zeitungsformat ein besonders großzügiges Platzangebot und wirkt seriös, weshalb es auch von vielen deutschen Qualitätszeitungen verwendet wird.

Buch/Buchstruktur

Die einzelnen Teile einer Zeitung werden als Bücher bezeichnet. Diese haben meist eigene Rubriken wie Wirtschaft, Sport oder Kultur. Die Aufteilung einer Zeitung in einzelne Bücher nennt man Buchstruktur. Eine Zeitung besteht aus mehreren Büchern, im Gegensatz zu einer Zeitschrift, die aus einem Stück besteht.

Bund

Der unbedruckte Mittelstreifen zwischen zwei Seiten einer aufgeschlagenen Zeitung, auf denen weder Text noch Bilder gedruckt sind, wird als Bund bezeichnet. Dieser fällt beispielsweise bei Panoramaseiten weg.

Bündelung (oder im Set)

Bei der Bündelung wird eine bestimmte Anzahl von (Druck)-Produkten abgezählt und zusammengebunden. Zum Beispiel können Sie Visitenkarte im 100er, 250er, 1.000er oder 5.000er Set bestellen.

Bundle Pack

Zwei oder mehr unterschiedliche Produkte, die im Set vergünstigt angeboten werden. Die Kombination der Produkte richtet sich nach dem Zweck, zu dem sie verwendet werden sollen. Für einen Messeauftritt können beispielsweise Broschüren direkt zusammen mit Visitenkarten zu einem günstigeren Preis bestellt werden.


Wir wollen unser Drucklexikon ständig verbessern. Sollten Sie einen Begriff nicht in unserem Drucklexikon gefunden haben, schreiben Sie uns einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und wir werden den Begriff so schnell wie möglich im Drucklexikon aufnehmen.