Erstellt am Dienstag, 20. Dezember 2016 13:32 von Redaktion

Und fertig ist der Lack! Die unterschiedlichen Drucklacke – Partieller UV-Lack

Glanzvorstellung: Partieller UV-Lack Druck

partieller UV-Lack Durckveredelung

Der partielle UV-Lack ist die ideale Veredelung für alle Minimalisten. So kommen Flyer, Visitenkarten, Faltblätter, Magazine, Grußkarten etc. zwar in den Genuss einer edlen Glanzoptik, aber im Gegensatz zum normalen UV-Lack, welcher das komplette Druckprodukt versiegelt, wird der partielle UV-Lack nur dezent auf ausgewählte Stellen und bestimmte Bereiche aufgetragen. Seiner Strahl- und Farbenverkräftigungskraft tut das keinen Abbruch. Der Klassiker bei dieser Druckveredelung: die Hervorhebung des eigenen Logos, zum Beispiel auf Visitenkarten. Gut zu wissen: Partieller UV-Lack wird häufig auch UV-Spotlack genannt.

Warum partieller UV-Lack?

Die Frage lässt sich ganz einfach beantworten: Weil er schick ist, weil er edel ist, weil er auffällt! Der Kontrast zwischen dem matten, nicht lackierten Papier und der glänzenden Lackveredelung (in der Regel kommt ein glänzender UV-Lack zum Einsatz) schmeichelt dem Auge des Betrachters. Den besten Effekt erzielt man übrigens bei dunklen Farben und den allerbesten Effekt dementsprechend bei der Farbe schwarz. Sie haben eine Vorliebe für weiß? Kein Problem! Auch hier verfehlt der Effektlack seine Wirkung nicht. Der Schmucklack hält sich bei einem weißen Hintergrund zwar vornehm zurück, aber gerade dadurch wirkt dieser besonders edel und stylish.

partieller UV-Lack Durckveredelung

Praktische Anwendungsbeispiele

Zeigen Sie, was Sie haben! Wie wäre es zum Beispiel, das Deckblatt Ihres jährlichen Produktkatalogs mal zur Abwechslung mit lauter Symbolen zu bedrucken? Sie sind im Designmöbelbereich tätig? Dann drucken Sie doch einfach Sofa-, Couchtisch-, Teppich- oder Lampensymbole darauf. Partiell lackiert wird ein solcher Katalog zum tollen Blickfang und garantiert von vorne bis hinten studiert. Oder Sie verwenden den partiellen UV-Lack als Rahmen. Schließlich freuen sich nicht nur Bilder über einen Rahmen, sondern auch Texte.

Auch haptisch ist partieller UV-Lack eine Klasse für sich. Den Unterschied zwischen lackiertem und nicht lackiertem Papier können Sie nämlich nicht nur sehen, sondern auch fühlen. So werden gleich mehrere Sinne beim Empfänger angesprochen – und das sorgt für einen nachhaltigen Eindruck – egal ob bei Visitenkarten, Flyern oder Grußkarten.

Manche zäumen das Pferd übrigens auch von hinten auf, will heißen, so gut wie der komplette Flyer wird mit einem UV-Lack beschichtet und nur ein bestimmter Bereich wird dabei ausgegrenzt, etwa für das Logo . Soviel Rafinesse hätten Sie dem Drucklack wahrscheinlich gar nicht zugetraut, stimmt’s?!

partieller UV-Lack Durckveredelung partieller UV-Lack Durckveredelung

Und wie kommt der Lack aufs Papier? Die Vorgehensweise ist die gleiche wie beim UV-Lack. Wobei bei der partiellen Lackierung natürlich nur ausgewählte Stellen lackeiert werden. Die gedruckten DIN A0 Bogen werden zunächst vorbereitet, sprich gereinigt. Dann kommen die UV-Lacke ins Spiel: Anders als beim Offsetdruck kommt der Lack im Inkjet-Verfahren oder im Siebdruckverfahren auf das Papier. Und dann geht es ganz schnell: Damit der Lack nicht verläuft – und natürlich auch, damit Sie Ihr partiell lackiertes Druckprodukt schnellstmöglich bekommen – wird mit UV-Licht getrocknet. Bei der Trocknung härtet der Lack innerhalb weniger Sekunden aus und der Bogen kann direkt in der Weiterarbeitung geschnitten werden.

Die Einsatzmöglichkeiten

Da eine UV-Lack-Beschichtung den jeweiligen Bedruckstoff um einiges aufwertet, wird diese gerne für Werbemittel jeglicher Art verwendet: vom besagten Flyer über Magazine bis zu Visitenkarten. Aber auch für Kartons kommt diese Druckveredelung zum Einsatz, zumindest dann, wenn dieser beim Empfänger einen Wow-Effekt hinterlassen soll.


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Für Briefpapier und Blöcke eignet sich eine UV-Lackierung hingegen eher weniger. Der Grund: Durch die Beschichtung entsteht eine spiegelglatte Oberfläche mit geringer Saugfähigkeit, welche sich nur schwer mit einem Kugelschreiber beschreiben lässt. Vom Beschreiben mit einem Füller oder Bleistift noch gar nicht zu sprechen. Darüber hinaus macht die UV-Lackierung das Druckprodukt „starr“ und dieses kann zum Beispiel beim Falzen leicht brechen. Alles andere als ein optischer Hochgenuss.

We love UV-Lack

Falls die Entscheidung nach dem Lesen des Artikels auf den partiellen UV-Lack gefallen ist, freut uns das natürlich sehr. Und wenn Sie des Weiteren uns als Druckerei für Ihre partielle Lackierung auserkoren haben, natürlich umso mehr. Einen Tipp haben wir allerdings noch für Sie parat. Achten Sie bitte beim Anlegen der Druckdatei unbedingt darauf, dass die Schriftgröße mindestens 12 Punkt beträgt und die Linienstärke mindestens 2 Punkt (0,7 mm). Dann steht Ihrem Traum vom partiellen UV-Lack nichts mehr im Weg. Eine genaue Anleitung, wie Sie partiellen UV-Lack in Photoshop oder InDesign richtig anlegen, finden Sie in unserem Druckdaten-Einmaleins: Partiellen UV-Lack anlegen leicht gemacht

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Bei uns können Sie:


Sie möchten mehr über die unterschiedlichen Lacke wissen? Hier zum Nachlesen: „Eine Einführung in die Druckveredelung mit Lack“ . Viel Spaß beim Lesen!


 

Quellen:

– http://page-online.de/tools-technik/druckveredelung-partieller-uv-lack/
– http://www.veredelungslexikon.htwk-leipzig.de/de/startseite/
– https://de.wikipedia.org/wiki/Papierveredelung


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