Erstellt am Montag, 13. Februar 2017 14:18 von Redaktion

Vielfalt statt Einfalt: Einsatzmöglichkeiten einer Zeitung – Teil 8: Parteizeitung

Demokratie – das bedeutet Meinungsfreiheit, gleiche Rechte für alle und – Wahlen! Deshalb stehen jedes Jahr viele Wahlen an, im Großen wie im Kleinen. Denn egal ob mittelständischer Betrieb, Großunternehmen, Behörde, Staat oder Sozialverband: Es muss immer einen beziehungsweise mehrere Repräsentanten geben, die die Geschicke für einen bestimmten Zeitraum leiten, Ansprechpartner sind und sich dafür einsetzen, dass die vereinbarten Ziele auch tatsächlich erreicht werden. Diese Repräsentanten können zum Beispiel der Betriebsrat, Landtag, Stadtrat, Bürgermeister oder das Europäische Parlament sein.

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Und nicht zu vergessen die wohl wichtigste Wahl in Deutschland: die Bundestagswahl, welche in diesem Jahr am 24. September stattfindet. Wer zieht ins Parlament ein, wer wird Minister – und vor allem wer wird für die nächsten vier Jahre Kanzler beziehungsweise Kanzlerin. Denn eine Bundestagswahl ist immer auch eine Kanzlerwahl, da die Parteien bereits mit den Gesichtern der Kandidaten werben. Zuvor werden wieder die Parteien um die Gunst der Wähler buhlen.

Bitte um Aufmerksamkeit!

Plakate zählen seit jeher zu den Klassikern in der Wahlwerbung. Diese werden mit Vorliebe an Laternenpfählen, Bäumen, Plakatwänden etc. angebracht und gehören schon Wochen, wenn nicht sogar Monate vor der Wahl zum Stadtbild. Wie der Name schon sagt, geht es bei einem Plakat ausgesprochen plakativ zu. Es gilt, das Motto, die Vision, die Identität oder das Hauptthema einer Partei in wenigen Worten aufs Plakat zu bannen. Nicht immer ein leichtes Unterfangen. Neben Plakaten wird bei der Wahlkampfwerbung auch gerne auf Flyer, Folder und Magazine zurückgegriffen. Viele Bürger verlangen jedoch nach weitaus ausführlicheren Informationen und wollen mehr wissen bevor Sie am Wahltag ihr Kreuzchen machen – und diesen besagten Mehrwert bieten Parteizeitungen. Wir drucken zum Beispiel Zeitungen  mit bis zu 64 Seiten. Auf 64 Seiten lässt sich schon einiges an Informationen zur Partei, zu den einzelnen Mitgliedern, wichtigen Veranstaltungen unterbringen – fürs Parteiprogramm findet sich sicherlich auch noch ein Plätzchen.

Die hohe Seitenzahl ist ein Vorteil, aber bei Weitem nicht der einzige. Eine Wahlkampfzeitung in der Optik einer original Papierzeitung wirkt darüber hinaus ausgesprochen seriös, glaubwürdig und vertrauenserweckend. Schließlich werden auch qualitativ hochwertige Tages- und Wochenzeitungen auf genau diesem Papier sowie in dem typischen Format gedruckt. Last but not least ist eine Zeitung im Vergleich zu vielen anderen Druckprodukten, zum Beispiel gebundenen Magazinen, sehr günstig – insbesondere in hohen Auflagen und die sollten bei etwas so Wichtigem wie einer Parteizeitung schon drin sein. Es sollen schließlich möglichst viele Wähler, Interessierte beziehungsweise Leser damit erreicht werden.

Kleiner Tipp: Eine Parteizeitung lässt sich übrigens auch hervorragend als Mitgliederzeitung nutzen. Damit werden die jeweiligen Mitglieder auf den neuesten Stand gebracht, demzufolge sollte die besagte Zeitung in regelmäßigen Abständen erscheinen und nicht nur einmal im Jahr.

Vorteile der Parteizeitung: kurz und knapp

  • hohe und flexible Seitenzahl
  • vertraute und seriöse Zeitungsoptik
  • hohe Auflagen
  • günstig im Druck
  • recycelbar

Tipps & Tricks

  • Sprechen Sie die Menschen an, direkt und ohne Umschweife. Damit schaffen Sie Nähe.
  • Wer sind Sie? Stellen Sie einzelne Mitglieder vor, wahlweise in Artikelform oder als Interview. Fotos dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Man will schließlich wissen, wem man seine Stimme letztendlich verleiht.
  • Wofür stehen Sie beziehungsweise wofür kämpfen Sie? Bringen Sie das, was Ihnen als Partei auf dem Herzen legt auf den Punkt und zwar nicht in einer Behördensprache, sondern gut verständlich.
  • Wie möchten Sie Ihre Ziele erreichen? Was machen Sie anders als die anderen Parteien?
  • Welche Erfolge haben Sie bislang vorzuweisen?
  • Gibt es interessante Neuigkeiten für die Mitglieder? Gibt es einen neuen Ansprechpartner, einen neuen Internetauftritt etc.?
  • Bilder und Grafiken sorgen für Abwechslung; ein Inhaltsverzeichnis für Struktur
  • Mit wie vielen Sitzen sind Sie momentan im Bundestag vertreten?
  • Wie ist Ihre Partei überhaupt entstanden? Was war der ausschlaggebende Grund dafür, zum Beispiel ein Missstand oder Ähnliches?
  • Und wie war das nochmal mit Erst- und Zweitstimme, absoluter Mehrheit und  Panaschieren? Erklären Sie’s!
  • Und wie bei einer Tages- oder Wochenzeitung: Impressum nicht vergessen!

Ihre Parteizeitung drucken wir im rheinischen Voll- oder Halbformat, auf Wunsch mit Klammerung, beschnittenem Rand oder in edler HQP-Qualität.

 


 

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Kleiner Wahl-Exkurs

Die erste Bundestagswahl fand am 7. September 1949 statt. Der erste Bundeskanzler war Konrad Adenauer (1876–1967) von der CDU. Frauen dürfen in Deutschland seit 1919 wählen, in anderen Ländern hat es noch ein wenig länger gedauert. Obwohl die Schweiz für erstklassige Uhrwerke bekannt ist, gingen in Sachen Frauenwahlrecht die Uhren ein wenig langsamer. Erst 1971 durften die Bürgerinnen an die Wahlurne gehen.

Angela Merkel wurde 2005 als Kanzlerin vereidigt. Der Amtseid (Art. 56 GG) lautet: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“ Der religiöse Abschlusssatz „So wahr mir Gott helfe.“ ist nicht verpflichtend.

Der designierte 45. US-amerikanische Präsident Donald John Trump ist übrigens eng mit Deutschland verbunden. Sein Großvater stammten aus Kallstadt in der Pfalz – übrigens derselbe Ort, aus dem der Vater des Gründers einer amerikanischen Ketchup-Dynastie stammt: Henry John Heinz. Die beiden waren übrigens sogar miteinander verwandt.


Parteizeitung günstig drucken? Wir statten Sie übrigens nicht nur mit Wahlzeitungen aus. Bei uns können Sie alles, was das Herz begehrt, online bestellen: vom Button  über bedruckbare Getränkedosen  bis zu Fahnen. Und Flyer  gibt’s natürlich ebenfalls zur Genüge.

 


Wir drucken mit Leidenschaft, aber wir drucken NICHT alles!

Wir möchten noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir KEIN rechtsextremistisches, rechtsradikales oder sonst auf irgendeine Weise extremistisches Gedankengut drucken. Das ist Teil unserer Firmenpolitik. Wir behalten uns das Recht vor, solche Aufträge abzulehnen.


Quellen:
– https://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BKin/DE/Kanzleramt/WahlDerBundeskanzlerin/wahl_der_bundeskanzlerin_node.html
– https://www.bundestag.de/wahltermine
– https://bundestagswahl-2017.com
– https://www.lpb-bw.de/12_november.html
– http://www.mediengruppe-pd.de
– http://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/der_deutsche_bundestag/index.html
– www.wikipedia.org


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