Erstellt am Donnerstag, 18. Mai 2017 9:26 von Redaktion

Und fertig ist der Lack! Die unterschiedlichen Drucklacke – Duftlack

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Was duftet denn da so gut? Im Frühling nach frischem Grün, im Sommer nach leckeren Erdbeeren und an Weihnachten nach Vanillekipferl. Die Rede ist vom Duftlack.

Man muss nur am Flyer, Faltblatt etc. reiben und schon steigt einem der betörende Duft in die Nase und gelangt von dort auf direktem Weg ins Gehirn. Im besten Fall löst das olfaktorische Signal ein wonniges Wohlgefühl aus und wer sich wohlfühlt, kauft in der Regel auch lieber ein. Der Duftlack ist somit Nasenschmeichler und Verführungskünstler in Einem.

Dass die Sache mit den Düften wunderbar funktioniert, zeigt das sogenannte Duftmarketing. Zahlreiche Unternehmen setzen bereits seit Jahren darauf. Denn auch wenn viele Schuhe gar nicht mehr aus Leder hergestellt werden, sollen sie zumindest den Anschein erwecken. Aus diesem Grund versprühen einige Schuhhändler in ihren Geschäften Lederaromen. So wirken die Schuhe gleich eine Spur wertiger. Hotels oder Boutiquen haben das Geruchsmarketing ebenfalls für sich entdeckt. Wenn es in jedem Hotel einer Hotelkette gleich riecht, ist das ein Wiedererkennungsmerkmal. In Marketingsprech nennt sich das dann: Corporate Scent.

Duftlack drucken lassen

Der Duftlack ist ein Lack, welcher wie der Rubbellack oder der UV-Lack als letzte Schicht auf das Druckprodukt aufgetragen wird. Meistens handelt es sich um einen wasserlöslichen Dispersionslack, der mit Mikro-Duftkapseln angereichert ist. Reibt man nun mit den Fingern darauf, zerplatzen die Kapseln und geben so den Duft frei. Praktisch: Reibt man nochmals darüber, strömt einem erneut ein Duftschwall in die Nase, da nie alle Kapseln auf einmal zerplatzen. (Der Vollständigkeit halber ist noch zu erwähnen, dass es auch permanent duftende Duft-Flyer gibt, die schon von sich aus duften und man nicht reiben muss.) Bei der Auswahl an Aromen gibt es nahezu keine Grenzen: von Blumen über Gewürze bis hin zum besagten Leder ist alles möglich. Es ist übrigens ebenso möglich, die Duftkapseln gleich in die Druckfarbe mit „einzubauen“. Effektiver ist jedoch die Dispersionslack-Variante. Ebenfalls möglich ist es, einen Öldrucklack zu verwenden. Auch hier geben wir dem Dispersionslack den Vorzug.

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Bei der Art der Aufbringung zeigt sich der Duftlack ausgesprochen flexibel: Egal ob Bogen-, Rollenoffset-, Tief-, Sieb- oder Flexodruck – die Druckveredelung bietet sich für jede Druckart an. In den meisten Fällen kommt jedoch der klassische Bogenoffsetdruck zum Einsatz.

Der Duftlack lässt sich sowohl vollflächig als auch als partieller Duftlack auftragen. Das Gros entscheidet sich jedoch für die partielle Variante. Zu partiell, das heißt zu klein, sollte die Fläche allerdings nicht sein, man will ja noch etwas riechen und bei einem Parfüm-Punkt riecht man eher nichts. Laut Duftlack-Hersteller sollten 5 x 5 cm schon drin sein. Gestrichenes Papier eignet sich für den Duftlack ebenfalls am besten. Die Mindestgrammatur liegt bei ca. 150g/m2 . Höhere Grammaturen, zum Beispiel 350g/m2, sind genauso möglich. Bei der Weiterverarbeitung sollte außerdem mit den frisch lackierten Drucksachen pfleglich umgegangen werden, denn ansonsten ist vom wunderbaren Duft nicht mehr viel übrig, wenn der Flyer oder die Karte später beim Kunden eintrifft.

Einfach dufte! Die Einsatzgebiete des Duftlacks

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Die Papierveredelung eignet sich für eine Heerschar von Druckprodukten. Wohl am besten vertraut ist einem der Duftlack in Form von kleinen Kärtchen in Zeitschriften, in welchem Parfümhersteller den Lesern eine kleine Schnupperprobe bieten. Gerade bei teuren Luxusparfüms kauft man schließlich nicht gerne die Katze im Sack. Und da auch der beste Redakteur und Texter weiß, wie schwierig es ist, einen Duft mit Worten zu beschreiben, haben die Parfum-Duftproben ihre Daseinsberechtigung. Es ist ja nie nur ein Duft, sondern ein ganzes Konglomerat an verschiedenen Aromen, die sich im Parfüm oder Kosmetikprodukt vereinen. Von der Kopf-, Herz- und Basisnote noch gar nicht zu sprechen.

Appetitmacher: Gerade für Mailingaktionen sind Duftflyer wie gemacht. Bäckereien können mit dem Aroma „Frischgebackenen“ neue Kunde anlocken, genau wie Cafés, deren Drucksachen das würzig-herbe Kaffeearoma tragen. Neben Flyern eignet sich der Duftlack auch für Faltblätter, Grußkarten, Postkarten, Broschüren und Verpackungen. Nicht zu vergessen: Visitenkarten mit Duftlack. Mit so einer Visitenkarte bleibt man lange im Gedächtnis.

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Die Vorteile

  • sofortige Assoziation
  • wirken bewusst und unterbewusst
  • kreative Werbemaßnahme
  • hinterlässt nachhaltigen Eindruck
  • als Produktmuster einsetzbar
  • Kunde beschäftigt sich lange mit Druckerzeugnis
  • vielfältig einsetzbar

Bei xposeprint.de können Sie:

Duftfaltblätter, Duftgrußkarten, Duftpostkarten und Duftflyer drucken lassen.


Sie möchten mehr über die unterschiedlichen Lacke wissen? Hier zum Nachlesen: „Eine Einführung in die Druckveredelung mit Lack“ .


 

Quellen:
– http://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/duftlack-offsetdruck-drucklack-2061.html


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