Erstellt am Freitag, 18. November 2016 10:26 von Redaktion

Und fertig ist der Lack! Eine Einführung in die Druckveredelung mit Lack

Darf’s ein bisschen effektvoller sein?

Druckveredelung mit Lack Lackierung Druckprodukt-Veredelung

Generell hat man bei der Druckveredelung mit Lack die Wahl zwischen einem kompletten Lacküberzug beziehungsweise über die Hervorhebung bestimmter Motive oder Schriften. Und wie soll der Lack eigentlich daherkommen – eher hochglänzend oder eher matt? Und die Haptik? Mit leckerem Duft? Ganz schon viele Fragen, die man sich bei der Suche nach dem richtigen Lack stellen muss – aber keine Angst, wir schaffen Klarheit. In diesem Blogartikel werden die unterschiedlichen Lackarten nur kurz angerissen, im weitern Verlauf gehen wir auf jede einzelne Lackart noch einmal ausführlicher ein.

Die Klassiker bei der Druckveredelung mit Lack

Zu den Klassikern der Druckveredelung mit Lack zählt zweifelsohne der UV-Lack: Er sorgt für Glanz und ist ein Garant für satte Farben. Der UV-Lack ist ein transparenter Lack, welcher nach dem CMYK-Druck auf die jeweiligen Flyer, Faltblätter, Visitenkarten, Verpackungen etc. aufgetragen wird. Bei Katalogen wird häufig auch nicht der gesamte Katalog, sondern nur das jeweilige Cover mit einem UV-Lack aufgehübscht.
Und wem eine Rundum-Veredelung zuviel ist, entscheidet sich einfach für einen partiellen UV-Lack. Bei diesem werden nur bestimmte Bereiche hervorgehoben, wie zum Beispiel das Logo oder der Titel. Der partielle UV-Lack wird häufig auch Spotlack genannt.
Der Dispersionslack verfügt über ähnliche Glanz-Eigenschaften. Dieser trocknet jedoch nicht mit Hilfe von UV-Licht aus, sondern rein thermisch – und zwar relativ schnell. Mit einem Dispersionslack veredelte Printprodukte sind strapazierfähiger und langlebiger. Stichwort: Scheuerschutz.
Gut zu wissen: die eben aufgeführten Papierveredelungen bieten wir in unserem Onlineshop an.

Die Ausgefallenen: Relieflack & Co.

Der Relieflack ist etwas ganz Besonderes: Dieser ist nicht nur ein optischer Hochgenuss, sondern auch ein haptischer, denn bei dieser Lackart wird im wahrsten Sinne des Wortes richtig dick aufgetragen. Der Relieflack ähnelt der Blindenschrift von Louis Braille und wird ebenfalls 3D-Lack oder Wassertropfenlack genannt.

 


Flyer mit Tastsinn gewünscht?

Zum Beispiel im handlichen A6-Format und auf mattem Bilderdruckpapier gedruckt?


 

Für Werbeaktionen der besonderen Art eignet sich die „Spezialisten“, wie zum Beispiel der glitzernde Glitterlack, der samtige Soft-Touch-Lack, der wärmeliebende Thermolack oder der tiefgründige Rubbellack. Wer hingegen eine Vorliebe für alles Olfaktorisches hat, für den ist der Duftlack die erste Wahl. Letztgenannter verströmt seinen Duft, wenn man mit der Hand über den jeweiligen Flyer, die jeweilige Grußkarte oder Postkarte darüberstreicht.

Übersicht über unsere Drucklacke:


Hier noch zwei frühere Blogartikel zum Thema Papierveredelung: Glänzende Aussichten für Ihre Printprodukte“ und „Papier mit einer besonderen Haptik“. Viel Spaß beim Lesen!


 

Quellen:
– http://www.veredelungslexikon.htwk-leipzig.de/de/startseite/
– https://de.wikipedia.org/wiki/Papierveredelung

 


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