Erstellt am Mittwoch, 17. Juli 2013 10:06 von Redaktion

Dialogmarketing stabil – Crossmedia gehört die Zukunft

Crossmedia

 

27.4 Milliarden Euro. So viel gaben deutsche Firmen letztes Jahr für Dialogmarketing aus. Dies entspricht 36 Prozent des gesamten Werbebudgets. Damit zählt Dialogmarketing weiter zu den erfolgreichsten Maßnahmen im Marketingbereich. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Dialog Marketing Monitor (DMM) der Deutschen Post.

Der Nutzeranteil steigt: Mehr als vier Fünftel aller Unternehmen setzen zumindest ein Dialogmarketing-Instrument ein. Zu den beliebtesten zählen volladressierte Werbesendungen sowie klassisches E-Mailing. Etwa ein Drittel des Dialogmarketing-Budgets stecken die Firmen in volladressierte Postsendungen. Leider werden Print und Online immer noch zu wenig miteinander verknüpft. Crossmedia ist vor allem für viele kleine und mittelständische Firmen nach wie vor ein Fremdwort. Dabei ist mittlerweile erwiesen, dass kreuzkanalige Werbemaßnahmen sich gegenseitig stärken und die Kampagnenwirkung erhöhen.

 

Auf eine sinnvolle Verknüpfung kommt es an

Es geht darum, Print und Online sinnvoll miteinander zu verbinden und die Kanäle nicht nur isoliert voneinander zu verwenden. Wer einen Flyer oder eine Broschüre druckt, kann beispielsweise zeitgleich das Produkt mit Online-Bannern auf reichweitenstarken Websiten bewerben, ein Gewinnspiel auf Facebook starten oder einen Newsletter an seine Kunden versenden. Crossmedia beinhaltet alle Maßnahmen, die irgendwie für die Kommunikation genutzt werden können. Dazu gehören unter anderem: Printanzeigen, Broschüren, Flyer, Plakate, Radio, TV, Social Media inklusive Videos und Bilder, Online-Magazine, Online-Portale, Online-Advertising, Telemarketing usw.
Wichtig ist, diese Kanäle nicht willkürlich mit Informationen zu bestücken, sondern dabei einem  zuvor aufgestellten Konzept, einer Art rotem Faden, zu folgen. Die Maßnahmen müssen aufeinander abgestimmt sein, möglichst interaktiv funktionieren, möglichst viele Sinne des Kunden ansprechen und ihm einen erkennbaren Mehrwert bieten. Es geht keinesfalls darum, zu jeder Zeit alle Kanäle zu nutzen, sondern es gilt, für das Produkt, das beworben werden soll, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Schritte zu wählen.

Die W-Fragen des crossmedialen Marketings

Folgende Fragen können dabei helfen:

  • Welcher Kanal spricht welche Zielgruppe an?
  • Welcher Kanal verursacht wie viele Kosten? Welches Budget steht mir zur Verfügung?
  • Welche Themen/Botschaften eignen sich für welchen Kanal?
  • Was möchte ich mit der Werbeoffensive erreichen?

 

Insgesamt sind die Investitionen in das Dialogmarketing im Vergleich zum Vorjahr bei einem leichten Rückgang von 0.8 Prozent relativ stabil. Deutlich zugelegt haben erneut die Onlinemedien, einen starken Rückgang verzeichnet das Telemarketing, und auch das Budget für Print-Maßnahmen nimmt weiter ab.

Quelle und weitere Informationen zum Dialog Marketing Monitor 2013: http://www.haufe.de/marketing-vertrieb/dialogmarketing/vier-von-fuenf-unternehmen-setzen-auf-dialogmarketing_126_184354.html



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